Handschuhe in der Elektronikfertigung

Handschuhe in der Elektronikfertigung

Beim Produktionsprozess kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laufend mit Leiterplatten und Bauteilen in Berührung. Das ist natürlich bei der Bestückung von bedrahteten Bauteilen (THT) der Fall, aber auch beim Handling von Leiterplatten und Baugruppen.
Die Hautoberfläche des Menschen sondert über die Finger Schweiß und Fette ab.
Schweiß beinhaltet Elektrolyte wie Natrium, Chlor und Kalium. Daneben enthält er eine Reihe von anderen Bestandteilen, unter anderem kurzkettige Carbonsäuren wie Ameisensäure, Buttersäure, Hexansäure), Harnstoff, Harnsäure und Bicarbonat.

Diese Stoffe oxidieren die Oberfläche von Metallen (Zinn, Zink, Kupfer etc.), die im Elektronikbereich eingesetzt werden. Die Lötbarkeit der Metalle wird dadurch stark herabgesetzt oder sogar ganz verhindert. Zudem können die Metalle leitende Salze ausbilden, die zu vorzeitigem Ausfall von Funktionen führen können.

Ein zusätzliches Problem ist das über die Finger laufend abgegebene Hautfett.
Es verschlechert erheblich die Lötverbindung zwischen Bauteil und Trägermaterial.
Dies ist besonders bei vergoldeten Oberflächen kritisch. Hier erkennt man auch deutliche Farbveränderungen an der Goldbeschichtung.

Aus den oben genannten Gründen ist bei kortec das Tragen von Handschuhen für alle am Produktionsprozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwingend vorgeschrieben. Diese speziellen Handschuhe sind antistatisch, fusselfrei und erlauben taktiles Arbeiten.




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